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Die Katastrophenhelfer der Marine Spill Response Corporation arbeiteten gerade mitten im Ölteppich, als sie den Vogel im Wasser entdeckten. Fast zutraulich näherte sich das Tier dem Boot. Mit einem Kescher gelang es, den Vogel zu bergen. Nun ist das Federtier der derzeit wohl bekannteste Vogel der Welt.
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat ihr erstes Vogelopfer. Am Samstag präsentierten US-Wildtierexperten in der Nähe des Küstenortes Venice im US-Bundesstaat Louisiana den etwa einjährigen Basstölpel einer internationalen Journalistenschar, die seit Tagen die Südküste der USA belagert. Etwas verhuscht lugte der Vogel unter einem Handtuch hervor. Dann wurde ihm, umkreist von Kameras, mit einem Tubus Flüssigkeit eingetrichtert.
 Doch so skurril die Szene auch wirkte: Der verschreckte Vogel ist höchstwahrscheinlich der Vorbote einer Heerschar verölter und verklebter Tiere, die schon sehr bald an den Küsten des Golf von Mexiko angespült werden könnten. (Quelle: spiegel.de)

