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| 01. März 2009
Meine Frau die Ilsebill, die will nicht so wie ich es will...
Wer kennt dieses Märchen nicht, vom "Fischer und siner Frau"?
Sind wir nicht auch alle kleine Ilsebills, wie in diesem Märchen? Wollen wir nicht auch immer mehr und mehr, und werden zu unersättlichen Mehrwollern, wie dem Fischer seine Frau?
Wir geben z.B. den Abfischern der Weltmeere durch unsere Unsersättlichkeit quasi immer wieder den Auftrag, raus zu fahren, um noch mehr zu holen! Logisch gibt es so immer mehr internationale Fischereiflotten, die gnadenlos drauflos fischen, den Profitals Antreiber im Nacken, und sich darum futierend, dass sich unsere Weltmeere immer mehr leeren!
Wenn das so weitergeht, heissen dann unsere Weltmeere wohl bald Weltleere...
Das Geschäft mit dem Stopfen unserer gierigen Westmäulern ist äusserts lukrativ, und so lange wir einen so gnadenlosen und unersättlichen Hunger haben, werden sich dieFischereikonzerne einen Dreck darum kümmern, dass Sie mit Ihrem Verhalten zu einem biologischen Kolaps beitragen, der uns alle heftig treffen wird.
Wer schon einmal Unterwasseraufnahmen unserer Meere und Ozeane gesehen hat, und die berauschenden Bilder dieser vielfältigen Farben-und Formenwelten gesehen hat, kann vielleicht erahnen, welch gigantisches Zusammenspiel von Arten und Spezies sich da unten abspielt!!!
Da können ganze Gruppen von Arten nur existieren, weil es andere Gruppen gibt, die mit ihrem Verhalten und Ihrer Existenz den Anderen das Überleben sichern...
Da unten herrscht ein hochkompliziertes Netzwerk von Ergänzungen und Abhängigkeiten, die sich über immense Zeiträume aufgebaut haben......
Forscher haben vor kurzem auch rausgefunden, dass ähnliche Arten von Lebensgemeinschaften- und Abhängigkeiten auch in den riesigen "Baumkronenmeere" der Regen- und Urwälder existieren, und dass das Zusammenspiel der tausenden von Arten, die da leben, ähnlich komplex ist, wie in den Meeren.
Bis anhin hatte man angenommen, dass sich die meisten Lebewesen im Urwald auf dem Boden aufhalten würden...
Die Problematik ist ja sehr ähnlich wie bei dem Leerfischen der Meere: werden Regenwälder sinnlos abgeholzt, entreissen wir der Natur Puzzlesteine, die dann dem hochempfindlichen und unglaublich cleveren und genialem Natur- undSchöpfungsgesammtpuzzle logischerweise fehlen. Dass das Konsequenzen haben muss, kann sich jeder, der einigermassen gerade denken kann, an einer Hand abzählen!?
Immerhin sind die riesigen Wälderflächen die Lungen unserer Erde, und damit auch unsere, und die Weltmeere unsere Wasserspeicher und Klimakreateure! Obwohl wir Menschen zum grössten Teil aus Wasser bestehen, und ohne gesunde Luft nicht atmen können, schneiden wir uns doch tatsächlich mit unserem zerstörerischen Verhalten allmählich selber die lebensspendende Nabelschnur zur Natur ab...
Offensichtlich vergessen wir immer wieder, dass wir einen Teil dieser komplexen Geschehnissen der Natur und der Schöpfung sind, und wenn wir durch unser Verhalten diese komlexen Gebilde zerstören, ganz schön darunter leiden werden..!
Wir sind wohl zu sehr in dem Märchen "Tischlein deck dich"... hängen geblieben....
Darum rufe ich nun ganz laut in die Gewässer:
"Fischlein duck dich".....!
Mit einem lauten "free Willy free...."
Stephen Ramsi



