Lush Cosmetics

Wir? Das sind Anja, die LUSH Schweiz Greenhelper ist (und das Geld des Charitypots verteilt) und Alexandra die bei LUSH für Kommunikation und Ethik (Umweltschutz/Tierrechte) zuständig ist. Beide sind bekannt dafür, anderen auf die Nerven zu gehen, weil etwas nicht im rechten Recycling Container gelandet ist oder zu sagen, „Nein, dass ist ausgeschlossen, schlecht für die Umwelt!" Manchmal sündigen sie aber auch selber und lassen ihr Licht im Zimmer brennen, nobody is perfect...


Anja und Alexandra stellen sich vor, gleich passend zum Thema der Woche!

 

 

Anja und der Markt

 

Seit zwei Jahren besuche ich treu Samstag für Samstag den Markt auf unserem Dorfplatz, um Gemüse und Früchte für die ganze Woche einzukaufen. Selbstverständlich in Bio-Qualität.
Liebevoll angerichtet liegen da die lokalen, saisonalen und wohlriechenden Kostbarkeiten; einladend und bunt lachen einem im Sommer die roten, gelb-grün gestreiften, fast schwarzen und die gelben Tomaten entgegen. In der Winterzeit locken die gelben, blauen und roten Kartoffeln, die gelben Pfälzerrüben, die violetten Karotten und der lustig geformte Topinambur. Wie traurig und trist wirken dagegen die lieblos gestapelten, in Plastik eingezwängten und genormten 08/15 Tomaten, Kartoffeln und Rüeblis aus dem Einkaufszentrum.
Bei einer alten Markttradition, dem Schätzen des Gewichts eines Kürbisses, habe ich letzten Herbst sogar den Kürbis gewonnen, dessen Gewicht ich auf 10 Gramm genau geschätzt hatte. Das Seifenschneiden im LUSH scheint eine gewisse positive Wirkung auf mich hinterlassen zu haben...

 

Alexandra und der Online-Markt

 

Ich gebe es zu, ich gehe nicht auf den Markt. Die Idee Früchte und Gemüse dort zu kaufen ist ja romantisch. Die Stände schön aufgemacht, die knackig frischen und farbigen Früchten, die Möglichkeit alles gleich ohne Verpackung heimzunehmen und dazu noch ein Schwätzchen zu halten. Ja eigentlich spricht gar nichts dagegen. Doch ich habe wenig Zeit in meinem Leben für Romantik und schaffe es darum nie auf den Markt zu gehen. Da ich aber auch nicht auf die in Plastik gekleideten Artgenossen bei Coop und Migros stehe, habe ich im Internet gesucht und bin fündig geworden. Die alte Biokiste (Eigene-Scholle-Feeling lässt grüssen) ist einfach perfekt dafür etwas marktfrische in die WG zu holen. Jede Woche oder alle 14 Tage kann man sich das frische Biogemüse nach Hause liefern lassen. Anders als beim Grossverteiler muss man sich auch nicht damit abfinden, dass das meiste Gemüse und die Früchte aus Italien und Spanien sind, sondern kann eine Schweizer Box bestellen. Abneigungen und Vorlieben können meist berücksichtig werden und man als Lieferadresse ist natürlich auch das Büro möglich. Überhaupt was spricht eigentlich dagegen im Büro gleich eine Früchte Mix Kiste zu Bestellen, für die Vitamine für zwischendurch. Das tönt jetzt so wie wenn ich regelmässig eine Biokiste bekomme, tue ich aber nicht! Warum? Mein Mitbewohner geht so gerne Einkaufen, dass er die per Post zugestellte Kiste uninspirierend fand und ausserdem mag er keinen Rettich, keinen Kohl, kein Brocoli und sowieso..... Aber ich bin gerade wieder daran für meine Biokiste zu kämpfen, danke lovepeace!


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