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Das Drama des Packens - Wie jedes Mal, kurz bevor ich in die Ferien fahre, stehe ich ratlos und etwas überfordert vor meinem leeren Rucksack. Selbstverständlich habe ich wieder einmal bis zur letzten Minute mit dem Packen gewartet und mich stattdessen lieber intensiv dem Reiseführer gewidmet. Nun ist es soweit und ich kann mich nicht mehr länger darum herum drücken: Der Rucksack muss gefüllt werden.

Jetzt. Sofort. Das Füllen an und für sich stellt eigentlich kein Problem dar, im Gegenteil: Zu schnell habe ich viel zu viel Füllung. Die Nähte knacken schon verdächtig und die Schnallen lassen sich nur mit roher Gewalt zusammenschliessen... Also wieder ausgepackt. Als erstes fliegt das als Ersatz gedachte zweite Paar Turnschuhe in die Ecke. Und wenn ich recht überlege, reicht wohl ein einziges Paar Sandalen und ich kann das zweite Paar getrost zu Hause lassen. Auch der Kleiderbestand wird gnadenlos dezimiert. Anstatt für jede erdenkbare Gelegenheit ein Kleidungsstück mitzunehmen ist nun mein Kombinationssinn gefragt. Ich benötige möglichst wenige Kleidungsstücke, die „für-jede-nur-denkbare-Gelegenheit-tauglich" sind. Nach einer mir endlos erscheinenden, gründlicher Auseinandersetzung mit den Begriffen „unnütz" und „unentbehrlich" habe ich es endlich geschafft und meine Feriengarderobe gepackt. Zum Glück habe ich es  viel einfacher, was meine Körperpflegeprodukte angeht: Ein festes Shampoo und der Conditioner für die Haare (ebenfalls am Stück) in der Alu-Dose, ein Stückchen meiner Lieblingsseife zum Duschen und einen Massagebarren, den ich als Bodylotion benütze. Keine Flaschen, kein Auslaufen. Praktisch, platzsparend und zudem noch ökologisch, denn abgesehen vom gesparten Plastik sind die festen Produkte auch frei von jeglichen Konservierungsmitteln. So macht Körperpflege (nicht nur) in den Ferien Spass!

Auf gehts! Südfrankreich,.... ich kooooommmme!!!


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